Bedürfnisse

Menschen. Seltsame Wesen die alle Unterschiedliches wollen. Man kann nicht mit und man kann nicht ohne sie. Aber was sind so die Dinge die Menschen wollen bzw. brauchen? Die Tiere haben es da einfach, essen und schlafen. Der Menschen hat nach Maslow einen ganzen Haufen an Bedürfnisse: die Grund-, Sicherheits- und Sozialen Bedürfnisse, danach die Wertschätzung und die Selbstverwirklichung. Und jeder definiert das persönlich anders, und ich zerbreche mir dazu mitlerweile den Kopf drüber. Soziale Bedürnisse. Für mich ein Rätsel. Was brauche ich, was ist mir wichtig, was will ich eigentlich und vor allem wie?

Fakt ist, beziehungsuntauglich bin ich nicht und dem Thema abgeneigt genauso wenig. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Aber ich will und brauche kein 24/7 Helikopter an Freund und niemand der Süßholz raspelt. Was eigentlich eine Beziehung umschreibt.

Und das netten Nümmerchen mit einem x-beliebigen hübschen Gegenstück verliert auf die Dauer gesehen schnell seinen Esprit, da das am Ende auch nicht mehr hergibt als eine gute Vögelei. Versteht mich nicht falsch, das ist wunderbar und wichtig, aber da fehlen die komplette sozialen Werte. Sowas wie Liebe, Zuneigung und Zugehörigkeit ist auch ganz schön. Sämtliche Emotionen, die Persönlichkeit und Tiefe fehlt da. Und das was ein One-Night-Stand eben ausmacht: keine Bedeutsamkeit. Damit fehlen wichtige Dinge wie Beständigkeit, Geborgenheit, Sicherheit und Wertschätzung.

Klar, wenn man sich das so durch den Kopf gehen lässt kommt man schnell wieder zurück auf die simple Lösung „Beziehung“. Das alles sind die Faktoren von einer Beziehung. Aber wie man an dem Beispiel Welpe sieht, den ich im übrigen immer noch an der Backe kleben habe, ist das Thema romatisches Duo momentan nicht ganz meine Welt. Zwar hätte ich gerne Beständigkeit und Zuneigung aber das kollidiert regelmäßig mit meiner heiß geliebten Freiheit und Abenteuerlust. Nach kurzer Zeit fühle ich mich von meinem Partner gelangweilt und in die Ecke gedrängt. Ich ersticke daran fast. Weshalb ich immer wieder schnell meine Sachen packe und schaue das ich da raus komme.

Ich hab mitlerweile sowas wie eine Freundschaft mit gewissen Vorzügen. Aber sowas ist auch alles andere als beständig. Dafür kann der Kerl vier Stunden Stehvermögen vorweisen, und Leute, der weiß was er kann und in wie vielen Varianten er das umsetzen kann, ganz zu Schweigen davon das der Kerl keine halben Sachen macht, nur mal nebenbei. Bei ihm war ich vorgestern und habe da mein Kalorienverbrauch ins unermessliche getrieben. Sonst so freundschaftlich ist der Mann auch ganz fein. Aber als wir da so fertig waren hab ich alles innerlich Revue passieren lassen. Fazit: sehr gut, aber da fehlt mir was.

Warum kann man nicht einen guten Kumpel, einen richtigen gestandenen Mann, der grandiosen Sex neu definiert, und eine liebevolle Person in einen Topf kippen, mixen und mit Freiheit 2x die Woche servieren? Oder warum habe ich so verdammt hohe Ansprüche? Die meisten sind mit der Tatsache das ihr Partner männlich oder weiblich ist und reden kann schon total glücklich. Und ich? Für mich ist nichts passend genug um dabei zu bleiben. Immer fehlt ein Stück oder ein Faktor und immer fahre ich es dann an die Wand. Witzig.


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